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Ikarus

Es wird Zeit wieder Fluggeschichte zu schreiben

Red Bull
Flugtag 2016.

16. Juli, Landiwiese Zürich

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Fast is good, but outrageous is even better

Team Box

Position

Teams

Punkte

1

Harnass

48

2

iii (ai ai ai)

47

3

Homunculus Speuz

46

4

Bananorama

45

5

Team Flying Blacks

44

6

Team OHZ

42

7

La belle libelle

41

8

Team Yeezus

40

9

Ready for Steak-Off

39

10

Schnuiz isch geil

38

11

Power Rabbit

37

12

Capritourns

36

13

Amanita muscaria

35

14

Aerodactylus Airline

34

15

Onkel Ju

33

16

Meilenstein

32

17

Minions Act

31

18

Flying Capricorns

30

19

Scrat'astrooophe

29

20

Supersonic-Pinguglider

28

21

AirFORK1

27

22

Flogli

26

23

Flying Recycling

25

24

The Kisses

24

25

Fliegende Maler Knallfrösche

23

26

La Trifola

22

27

DLF Unicorne

21

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An die Furchtlosen, Spass Liebenden und Tollkühnen

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News

16/07/2016

Neuer Schweizer Rekord am Red Bull Flugtag 2016 in Zürich

Samstag 16. Juli 2016

Neuer Schweizer Rekord am Red Bull Flugtag 2016 in Zürich

Ganze 55,5 Meter weit segelte das Flugobjekt des Teams «iii». Für den Gesamtsieg reichte es am Schluss trotzdem nicht. Leider wurde der Event durch zwei Verletzungen getrübt.

Von Kim Vega

Was für ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz! Der neue Rekord allein reichte nicht zum Gesamtsieg, denn nebst Flugdistanz werden am Red Bull Flugtag auch die Performance auf der Rampe und der Einfallsreichtum beim Bau des Flugobjekts bewertet. Darum hatte schliesslich Team «Harnass» doch die Nase vorne.

Über 100 Stunden bauten die Piloten aus Willerzell SZ daran. Ob es fliegen würde, wussten sie bis zum Absprung selbst nicht. «Die Konstruktionszeit war äusserst knapp», erklärt Käpt’n Rolf, «das Flugobjekt war ein Prototyp – wir hatten keine Ahnung, was am Schluss rauskommen würde. Dass wir damit den ersten Platz geholt haben, können wir gerade selber nicht glauben.»

Bedauerlicherweise haben sich am Red Bull Flugtag zwei Piloten beim Sprung von der Rampe verletzt. Das Team von Schutz und Rettung der Stadt Zürich hat sich umgehend um die Piloten gekümmert, welche sich seither in ärztlicher Obhut befinden und medizinisch betreut werden. Durch ein Missverständnis in der Kommunikation wurde einem Piloten auf der Rampe zu früh die Erlaubnis erteilt, mit seinem Flugzeug zu starten. Wir bedauern diesen Fehler zutiefst. Wir werden die Abläufe und Protokolle verschärfen und anpassen, um zu verhindern, dass ein solcher Vorfall nochmals passieren kann. Wir stehen in Kontakt mit den betroffenen Personen und wünschen eine schnelle Genesung. Wir bitten um Verständnis, dass wir die Privatsphäre der Piloten wahren und daher keine weiteren Details kommunizieren können.

Hobbypiloten setzen auf Swissness

Ein Spaziergang durch die Flugobjekt-Ausstellung zeigte: Zwei Wochen vor dem Nationalfeiertag flogen auffallend viele typisch schweizerische Sujets in den Zürichsee. Ein Globi, ein Bündner Steinbock und selbst ein Fondue-Caquelon stürzten ins kühle Nass. Auch der neue Schweizer Rekordhalter «iii» flog seine 55,5 Meter mit einem Schweizerkreuz am Heck.

 

Volksfestcharakter lädt zum Verweilen ein

Nach einer regnerischen Woche riss der Himmel pünktlich zum Red Bull Flugtag 2016 auf. Es herrschten also perfekte Voraussetzungen für die Piloten auf der Zürcher Landiwiese. Auch das Publikum schätzte den herrlichen Sommertag und bereicherte den Event mit strahlenden Gesichtern und ausgelassener Stimmung. Mit ihrer Fröhlichkeit verliehen sie dem Red Bull Flugtag richtiggehend Volksfestcharakter. 48 000 Zuschauer feuerten die Hobbypiloten an – bis auch das letzte Flugobjekt in den Zürichsee eintauchte. Durchnässte Piloten und sonnengebräunte Zuschauer verliessen die Landiwiese mit einem einzigarten Souvenir: den Erinnerungen an den Red Bull Flugtag 2016!

04/07/2016

Melanie Winiger und Marco Fritsche moderieren den Red Bull Flugtag

Montag 04. Juli 2016

Melanie Winiger und Marco Fritsche moderieren den Red Bull Flugtag

Autor: Kim Vega

Klar, der Spass steht beim Red Bull Flugtag im Zentrum. Für Melanie Winiger helfen solche Events aber auch, Schweizer Image-Klischees zu brechen. Marco Fritsche freut sich auf ein Volksfest.

„Es ist ein sehr cooler Anlass, der extrem kreativ ist. Nur schade, gehen die meisten Objekte kaputt“, lacht Melanie Winiger, „Schweizer behaupten von sich gerne offen, ehrlich und direkt zu sein. Aber eigentlich sind sie viel eher introvertiert, diplomatisch und zurückhaltend. An Anlässen wie dem Red Bull Flugtag kann man ausbrechen und seine lustige und kreative Seite zeigen. Die haben wir Schweizer nämlich schon auch!“

Marco Fritsche hingegen weiss schon, wie „crazy“ Schweizer sein können: „Aller guten Dinge sind drei – es ist für mich bereits der dritte Red Bull Flugtag, den ich moderiere.“ Als alter Red-Bull-Flugtag-Hase weiss er, was da auf ihn zukommt: „Wir müssen viel trinken. Wir stehen sechs Stunden lang auf dieser Rampe. Wenn dann noch die Sonne vom Himmel brennt…ich bin schon trotz Sonnenschutz als rotes Krebsli nach Hause gegangen. Da muss man aufpassen.“

Die Prognosen für Samstag stehen auf Sommer: 25°C soll es werden. Die Piloten sind bereit, die Moderatoren freuen sich und Marco Fritsche fasst es schön zusammen, wenn er sagt: „Das Schöne am Red Bull Flugtag ist: Es hat diesen Volksfestcharakter. Jeder feiert mit.“

Der Red Bull Flugtag findet am Samstag, 16. Juli 2016 statt. Programm, Geländeplan, Anfahrt und viele weitere nützliche Tipps findet ihr hier!

01/07/2016

Insider-Tipp: So geniesst du den Red Bull Flugtag ganz ohne Stress

Freitag 01. Juli 2016

Insider-Tipp: So geniesst du den Red Bull Flugtag ganz ohne Stress

Wo gibt’s die beste Sicht auf die Flugobjekte? Wie kommst du am bequemsten zur Landiwiese? Und wo ist das nächste WC? Die wichtigsten Fragen zum Red Bull Flugtag – kurz und schnurz beantwortet.

Von Kim Vega

Die besten Infos zuerst: Der Red Bull Flugtag kostet keinen Eintritt.

Stell dir vor, du stehst mitten in den tausenden Menschen auf der Landiwiese und siehst mehr schlecht als recht, wie die Teams ins Wasser stürzen. Das wäre furchtbar! Darum hier schon mal der Geländeplan, damit du dir jetzt schon überlegen kannst, wo du dich am besten hinstellst:

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Es gibt keine öffentlichen Parkplätze! Darum reist ihr am besten mit dem öffentlichen Verkehr an. Hier seht ihr, wann die Extrazüge fahren.

Damit euer Tanzbein nicht zu kurz kommt, sorgt DJ Jovi während des Events für beste Unterhaltung. Ausserdem heizt die Band Suspenders richtig ein.

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Noch ein Hinweis für unsere Gäste, die per Boot anreisen: Die ersten 50m bis zur Bojengrenze sind für kleinere Boote reserviert. Wer ein grosses Boot hat, soll bitte dahinter ankern. So sehen alle gut auf die Rampe.

Fragen, Fotos und Freunde findet ihr auf unserer Facebook Eventseite 😉

14/03/2016

Tipps vom Profi: „Am Schluss muss es einfach Spass machen“

Montag 14. März 2016

Tipps vom Profi: „Am Schluss muss es einfach Spass machen“

Andi Schaerer, mehrfacher Schweizer Meister im Modellsegelkunstflug, gibt Tipps für den Bau von Flugobjekten, die dann auch wirklich fliegen.

 

Mit Andi Schaerer sprach Eva Eder

 

Andi, kannst du dich noch an das erste Flugzeug erinnern, das du gebaut hast?

Ja, sehr gut sogar. Ich war etwa 12 Jahre alt. Das Flugzeug war aus Holz, es flog super gut – bis in den nächsten Baum. Das fand ich damals nicht so toll, aber dieses Gefühl hat mich nie mehr losgelassen: Da fliegt etwas, ohne Motor, nur mit den Kräften der Natur.

Das wäre auch die Idee für den Red Bull Flugtag.

Am Flugtag geht es nicht ums Fliegen alleine, es geht auch um Kreativität und um Show. Natürlich ist das Bauen des eigenen Flugobjekts etwas unglaublich Spannendes.

Welchen Fehler machen Anfänger am häufigsten?

Sie arbeiten zu wenig exakt. Ein krummes Flugzeug kann nicht fliegen. Man muss sich Zeit nehmen, genau sein, einen Plan haben.

Wo bekommt man diesen Plan her?

Als ich anfing, musste man sich sein Wissen noch aus Büchern zusammensammeln. Heute kann man zum Glück alles online suchen. Es lohnt sich, sich gut zu informieren, bevor man in den nächstbesten Laden rennt, Material kauft und dann einen Frust erlebt, weil es nicht funktioniert.

Worauf muss man besonders achten?

Grundsätzlich gilt: Um wirklich abzuheben, muss das Flugobjekt eine Geschwindigkeit von 25 bis 30 km/h erreichen – darunter fliegt gar nichts. Man muss sich also Gedanken darüber machen, wie man das Flugobjekt auf der Startrampe beschleunigen kann. Gleichzeitig muss das Flugzeug aber auch stabil sein, weil ja ein Mensch drin sitzt. Die Faustregel heisst also: möglichst viel Tempo bei möglichst geringem Gewicht und möglichst grosser Stabilität.

Klingt anspruchsvoll…

Ist es auch, aber es ist durchaus machbar. Ich würde auf jeden Fall darauf achten, die vom Reglement als maximal vorgegebene Spannweite von 10 Metern auszunützen. Dann muss man sich mit dem Thema Schwerpunkt auseinandersetzen: Der liegt idealerweise etwa bei einem Drittel der Flügeltiefe, von vorne gesehen.

Welche Teile sind sonst noch extrem wichtig?

Zum einen der Holm, das ist eine Art Stecken, dasjenige Element eines Segelflugzeugs, das die Tragflächen trägt. Er sollte so leicht wie möglich sein, und gleichzeitig so stabil wie möglich. Da leistet ein Rohr gute Dienste. Und zum anderen sind die Rippen sehr wichtig, die dann bespannt werden, zum Beispiel mit Seidentuch, sie geben dem Flügel die Form. Sie sollten auch stabil sein, also lieber Sperrholz als Balsaholz.

Siehst du sofort, ob ein selber gebautes Flugzeug flugtauglich ist?

Auf den ersten Blick. Was ich aber auch sehe, ist unendlich viel Kreativität, viel Spass. Klar geht es beim Red Bull Flugtag um den Traum vom Fliegen. Es geht aber auch noch um viel anderes. Schliesslich ist das der einzige Flugwettbewerb, den man auch gewinnen kann, ohne am weitesten geflogen zu sein.

Reglement: www.redbullflugtag.com, „Die Regeln“, „Deine Konstruktion“

08/02/2016

Der Red Bull Flugtag kommt nach Zürich

Montag 08. Februar 2016

Der Red Bull Flugtag kommt nach Zürich

Am Samstag, 16. Juli 2016 ist es wieder so weit: Der Red Bull Flugtag kommt nach fünf Jahren zurück in die Schweiz. Diesmal fliegen die Hobbypiloten vor der Landiwiese über den Zürichsee. Der Bewerbungsschluss für ambitionierte Luftfahrtkapitäne ist am 8. April.

Die grosse Frage am Red Bull Flugtag ist: Wie weit kommen die Helden der Lüfte diesmal? Gesucht sind deshalb erfinderische Piloten, originelle Laieningenieure und natürlich Flugobjekte, die möglichst lange der Schwerkraft trotzen. Der Start erfolgt ab einer sechs Meter hohen Rampe vor der Landiwiese in Zürich. Der Start der grossen Show ist um 14 Uhr.

Die Kriterien für das Siegerteam der Lüfte

Der Kreativität sind beim Red Bull Flugtag keine Grenzen gesetzt: fliegende Torten, Nachbildungen des geliebten Wauwaus oder die fliegende Untertasse im Käselook. Erlaubt ist alles. Nur zwei Bedingungen müssen alle Piloten gemein haben: sie müssen mindestens 16 Jahre alt sein und sie müssen schwimmen können. Denn landen werden sie alle früher oder später im Zürichsee.

Tollkühne Teilnehmer beim Red Bull Flugtag

Ein ausgefallenes Flugobjekt alleine genügt aber nicht zum Sieg. Die Jury vor Ort bewertet die Hobbypiloten in den Kriterien Kreativität, Darbietung und Weite. Massgebend für die Punkte in Originalität und Darbietung sind die Konstruktion des Flugobjektes sowie die Rampenperformance von Pilot und Team. Aber bei allem Spass an der Performance: Das Ziel ist und bleibt, möglichst weit zu fliegen.

Auf der Jagd nach dem Weltrekord

Den Weltrekord hält zurzeit ein Team aus Long Beach, Kalifornien. Im Hühnerkostüm holten sich die „Chicken Whisperer“ 2013 mit 78,65 Metern den bis dato gültigen Weltrekordflug. Diesen gilt es zu schlagen. Aber auch der Schweizer Sieg bringt dem Team nicht nur Ruhm und Ehre. Wer in Zürich am weitesten über den See gleitet, fliegt für den 13./14. August ans Red Bull Air Race nach Ascot, England. Die Zweitplatzierten kriegen eine Führung durch den Hangar 7 in Salzburg und die Drittplatzierten fliegen mit AirZermatt zum Jungfraujoch.

Ein fliegendes Trojanisches Pferd beim Red Bull Flugtag

So ambitioniert die Hobbyluftfahrtkapitäne aber auch sind, die meisten plumpsen – sehr zur Freude der Zuschauer – nach wenigen Metern bereits ins Wasser. Der Flugtag ist also nicht nur ein Erlebnis für die Bruchpiloten, sondern vor allem auch ein Event für die Zuschauer, welche vom Trockenen aus die spektakulären und lustigen Bruchlandungen mitverfolgen können. Der Eintritt fürs Spektakel ist kostenlos.

Die Lizenz zum Fliegen

Bevor in den Garagen und Werkstätten der Schweiz geplant und gehämmert wird, lohnt es sich, zuerst die Teilnahmebedingungen genau zu studieren. Hier auf der Homepage www.redbull.ch/flugtag finden alle interessierten Luftpiloten die notwendigen Informationen zur Teilnahme. Der Einsendeschluss für die Bewerbung ist am 8. April (Poststempel). Eine Jury wird sich die Einsendungen ansehen und über die Vergabe der Startplätze entscheiden. Ende April wird kommuniziert, welche Teams am 16. Juli 2016 in Zürich an den Start gehen dürfen.

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Eure Chance Fluggeschichte zu schreiben!

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